Mobile Webseiten mit TYPO3 CMS

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, "mobile" Webseiten zu realisieren: Entweder Sie entscheiden sich für ein "responsive" Webdesign oder für eine separate mobile Version.

"Responsive Webdesign" - passt sich dem Gerät an

Beim responsive Webdesign greifen alle Geräte auf eine Version Ihrer Website zu. Die Darstellung passt sich dabei automatisch dem Gerät an, um eine bestmögliche Nutzung der Website für alle zu gewährleisten.

Ein ganz wichtiges Element ist zum Beispiel eine der Bildschirmgröße angepasste Navigation. So kann statt der horizontalen Hauptnavigation ein Drop-Down-Menü dargestellt werden. Eine sehr schöne Lösung ist auch die sogenannte Off-Canvas-Navigation, bei der sich die Navigation von links in die Seite schiebt. Diese Art der Navigation habe ich auch für meine Website verwendet.
Schauen Sie sich meine Website einmal in Smartphone-Größe an und achten Sie dabei auf die Navigation: Demo.

Auch die Inhalte passen sich der Bildschirmgröße an, so dass zum Beispiel Ihre Startseite auf dem großen Desktop-Bildschirm zweispaltig erscheint, auf dem iPhone aber einspaltig. Man kann auch gezielt zum Beispiel Werbeblöcke auf Smartphone und iPhone ausblenden bzw. spezielle Inhalte nur auf diesen Geräten einblenden usw.

Diese Version empfehle ich den allermeisten Kunden, denn sie hat große Vorteile:

  • Sie brauchen nur eine Version der Inhalte pflegen.
  • Die responsive Website ist idealerweise auf allen Geräten gut bedienbar.

Separate mobile Version

Bei dieser Methode wird beim Zugriff auf die Website ermittelt, mit welchem Gerät bzw. welcher Auflösung der Besucher auf die Website zugreift. Wenn er zum Beispiel ein iPhone oder Smartphone nutzt, wird er im Allgemeinen auf eine sogenannte Subdomain weitergeleitet (z.B. mobile.mydomain.de). Auf dieser Subdomain liegt eine von Ihrer "normalen" Website (z.B. www.mydomain.de) völlig unabhängige Internetseite.

Diese Methode hat einen entscheidenden Nachteil: Sie haben zwei Websites, die Sie separat erstellen lassen müssen und entsprechend doppelt pflegen müssen.

Das macht eigentlich nur Sinn, wenn Sie Ihren Mobil-Nutzern wirklich ganz andere spezielle Inhalte anbieten möchten als den Desktop-Nutzern.